Von Gluck bis Rutter - ein Abend voller Musik (PNP vom 15. Juli 2015) - Konzert 2015 - Teil 2

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Nach der Pause gab es den musikalischen Höhepunkt des Konzertes: Mit der Arie Quel chiaro rio aus der relativ unbekannten Oper La Corona von Gluck zeigte die Deggendorfer Sopranistin Nina Kaiser ihr Können. Lange Melodiebögen und atemberaubende Koloraturen hielten die Zuhörerin großer Spannung. Große Stimme und hervorragende Atemtechnik prägten den sehr musikalischen Vortrag der Arie.

Eigens für die beiden Flötistinnen Johanna Treimer und Beate Althammer, beide aus Viechtach, und das Orchester Da Silva komponierte der Rinchnacher Komponist Georg Mehling (der sich übrigens auch unter den zahlreichen Zuhörern befand) seine Romanze für zwei Flöten und Streichorchester. Die beiden Solistinnen präsentierten sich als eingespieltes Team und brachten eine trotz einer manchmal eher herben Harmonik sehr gefällige Romanze zu Gehör.

Den Abschluss bildete eine Suite für Streicher von John Rutter. Jeden der drei musikantisch gespielten Sätze verarbeitete ein Volkslied auf je eigene Art. Orchesterchef Karl Handlos darf stolz auf die Leistung seines Orchesters und der Solisten sein. Genauso die Katholische Erwachsenenbildung, die mit diesem Konzert regelmäßig einen Höhepunkt in ihrem Jahresprogramm hat.

Das Publikum bedankte sich für das abwechslungsreiche Konzert mit lang anhaltendem Applaus, dem noch eine Zugabe folgte.